Endlich e.V. als „Bessermacher“ von der Imhoff Stiftung ausgezeichnet
Der Verein „Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V.“ gehört zu den 25 ausgewählten „Bessermacher“-Vereinen, die von der Imhoff Stiftung anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums ausgezeichnet wurden. Die Auszeichnung ist verbunden mit einer Sonderförderung in Höhe von 5.000 Euro.
Die Imhoff-Stiftung hatte Kölnerinnen und Kölner aufgerufen, Vereine zu nominieren, die „Köln ein bisschen besser machen“. Gefragt waren persönliche Geschichten, mit denen Menschen ihrem „Bessermacher“ Danke sagen wollten. Insgesamt wurden 635 Geschichten eingereicht und 180 Vereine nominiert. Eine prominent besetzte Jury und ein Online-Voting wählten die Preisträger aus.
Die Verleihung der Urkunden fand zunächst im kleinen Rahmen in der Bel Etage des Schokoladenmuseums statt. Die Laudatio für Endlich e.V. hielt Schauspielerin und Komikerin Annette Frier, selbst Mitglied der Jury.
Beim Festakt zum Jubiläum in der Piazzetta des Historischen Rathauses am 4. Dezember 2024 wurden die Ausgezeichneten dann nochmals im offiziellen Rahmen für ihr Engagement geehrt. Delegierte der Vereine sowie die Familie Imhoff durften sich ins Gästebuch der Stadt Köln eintragen. Für den Verein haben dies der geschäftsführende Vorstand mit Erzsébet Endlein und Günter Zwilling übernommen. Ein besonderer Gänsehautmoment entstand, als alle Vereine begleitet von Andreas Bouranis Hit „Auf uns“ mit ihren Schildern durch die Piazzetta zogen.
Höhepunkt des Abends war die Sonderauslosung: Drei der 25 „Bessermacher“ konnten zusätzlich je 20.000 Euro gewinnen. Bei dieser Ziehung war Endlich e.V. zwar nicht unter den Gewinnern, feierte sich aber gemeinsam mit allen anderen Organisationen als Teil dieser besonderen Auszeichnung.
„Wir danken der Imhoff Stiftung im Namen des gesamten Vereins herzlich für diese besondere Jubiläumsaktion und freuen uns außerordentlich über die Auszeichnung“, sagt Günter Zwilling, geschäftsführender Vorstand des Vereins und ehemaliger Kaufmännischer Direktor der Uniklinik Köln. „Die Ehrung als ‚Bessermacher‘ ist für uns eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit und motiviert uns sehr – gerade im Vorfeld unseres eigenen 20-jährigen Vereinsjubiläums im kommenden Jahr.“
Zwilling dankt ausdrücklich auch allen Mitarbeitenden im Palliativzentrum: „Ohne deren wertvolle Arbeit wäre all dies nicht möglich.“
Foto (privat) von l.n.r: E. Endlein, Bianca Knop Knop, Ina Veith, Annette Frier, Günter Zwilling
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Botschafterin Christine Westermann liest vor vollbesetztem Saal in der Fritz Thyssen Stiftung erstmals öffentlich für Endlich e.V.
Der Verein Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V. und das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln richteten am Dienstagabend erstmals eine öffentliche Lesung gemeinsam mit ihrer Botschafterin Christine Westermann in der Fritz Thyssen Stiftung aus.
Die renommierte Kölner Moderatorin, Journalistin und Autorin las vor rund 90 Zuschauerinnen und Zuschauern aus ihrem Buch „Manchmal ist es federleicht. Von kleinen und großen Abschieden“ und begeisterte mit ihrer charmanten, einfühlsamen und zugleich selbstironischen Art alle Anwesenden.
Zum Auftakt sprach die Autorin mit Prof. Dr. Raymond Voltz (Direktor des Zentrums für Palliativmedizin) und Erzsébet Endlein (ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterin im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln und Vorständin von Endlich e.V.) über das sehr sensible Thema Abschiednehmen im Kontext von Palliativ und Hospiz. Dabei ging es um zentrale Fragen: Wie kann ein guter Abschied gelingen? Gibt es besondere Rituale? Und woher nehmen Begleitende in diesem Kontext ihre Kraft und Motivation?
Christine Westermann ist seit November 2024 Botschafterin des Vereins Endlich e.V. und des Palliativzentrums. Um sich in ihre Rolle als Botschafterin einzufühlen, absolvierte sie kürzlich eine „kleine“ Hospitanz auf der Palliativstation – ein Engagement, für das der Verein sehr dankbar ist.
Großer Erfolg für den guten Zweck
Dass das Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung bis zum letzten Platz besetzt war, verbuchte Günter Zwilling, geschäftsführender Vorstand von Endlich e.V. und ehemaliger kaufmännischer Direktor der Uniklinik Köln als großen Erfolg für die erste öffentliche Lesung mit der neuen Vereins-Botschafterin. Er dankte Christine Westermann ausdrücklich für ihr Engagement und ihren Verzicht auf ein Honorar. Der vollständige Erlös aus den Eintrittsgeldern kommt dem Verein und damit auch der Unterstützung der Palliativ- und Hospizversorgung schwerstkranker Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen im Palliativzentrum zu Gute.
Der Dank geht auch an die Fritz Thyssen Stiftung, die die Räumlichkeiten inklusive Technik, Service und Getränke kostenlos zur Verfügung stellte.
Fotos: Olaf Strecker
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Trauer um Wegbereiterin der Palliativmedizin – Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann ist verstorben
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und dem Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln trauert der Förderverein des Palliativzentrums Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V. um Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann, Ehrenmitglied, Gründungsmitglied und erste Schatzmeisterin der Fachgesellschaft.
In tiefer Verbundenheit und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von einer Ärztin und Psychotherapeutin, welche die Palliativmedizin in Deutschland von Beginn an geprägt und im Team mit Gleichgesinnten konsequent und maßgeblich weiter entwickelt hat. Anfang Juli ist die zeitlebens den schwerkranken Patientinnen und Patienten wie auch ihren Familien verbundene Palliativmedizinerin in Köln verstorben.
Ingeborg Jonen-Thielemann gehörte nicht nur zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) im Jahr 1994 und war als deren Schatzmeisterin bis 2002 im Vorstand tätig, sondern hatte außerdem maßgeblichen Anteil am Aufbau der ersten „Station für palliative Therapie“ in Deutschland, die an der Kölner Universitätsklinik 1983 mit fünf Betten eröffnet wurde.
1992 zog die von ihr geleitete Station in das neu errichtete Dr. Mildred Scheel Haus, das mit großzügiger Unterstützung der Deutschen Krebshilfe auf dem Campus der Uniklinik Köln realisiert worden war. Nahbar für Patientinnen und Patienten wie für Mitarbeitende führte sie die Palliativstation jahrelang als ärztliche Leiterin mit Herz und Mitgefühl. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten verspüren viele ein Gefühl der Hilflosigkeit und Resignation. Doch Ingeborg Jonen-Thielemann hat uns gezeigt, dass auch eine Einzelne Großes bewirken kann. Ihre Beharrlichkeit und ihr unermüdliches Streben nach mehr Menschlichkeit und Fürsorge hat die Haltung der Palliativ- und Hospizbewegung maßgeblich geprägt“, erinnert sich Univ.-Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln.
DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein würdigt das Lebenswerk von Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann: „In ihrem uneingeschränkten „Ja“ zu schwerkranken und sterbenden Menschen sowie ihren An- und Zugehörigen fühle ich mich ihr persönlich und über ihren Tod hinaus sehr verbunden.“ Für Ingeborg Jonen-Thielemann stand die Arbeit mit Patientinnen und Patienten sowie deren Familien im Zentrum ihres palliativmedizinischen Anliegens. Dabei blieb sie eine bescheidene Ärztin, die ihren Beruf geliebt hat. Auch nach dem Ende ihrer ärztlichen Tätigkeit im Jahre 2006 war Ingeborg Jonen-Thielemann als Gründungs- und Vorstandsmitglied im Förderverein Palliativmedizin der Uniklinik Köln e.V. bis 2016 weiterhin aktiv.
Begegnungen und Gespräche mit ihr blieben bis zu ihrem letzten Tag wertvoll und bereichernd, ihre Stimme wird fehlen.
Foto: Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann, Foto: Uniklinik Köln
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Lesung und Gespräch mit Christine Westermann
Christine Westermann, renommierte Kölner Moderatorin, Journalistin und Autorin und seit November 2024 Botschafterin des Vereins Endlich e.V. wird öffentlich für den Verein und das Palliativzentrum aus ihrem Buch „Manchmal ist es federleicht. Von kleinen und großen Abschieden“ lesen.
Zum Auftakt der Veranstaltung spricht die Autorin mit Prof. Raymond Voltz (Direktor des Zentrums für Palliativmedizin UK Köln) und Erzsébet Endlein (ehrenamtliche Trauerbegleiterin im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln und Vorständin von Endlich e.V.) über Abschiednehmen im Kontext von Palliativ und Hospiz. Wie kann guter Abschied gelingen, was kann helfen und wie gehen wir mit der Trauer um?
Termin: Dienstag, 02. September 2025, 18:30 Uhr
Ort: Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15 (Nähe Neumarkt), 50672 Köln
Eintritt: 20 EUR (Der Erlös kommt Endlich e.V. zugute.)
Anmeldung erforderlich über info@palliativ-hospiz-koeln.de – Derzeit leider nur noch Warteliste-Reservierungen möglich!
In ihrem Buch beschäftigt sich Christine Westermann mit dem Thema Abschiednehmen in all seinen Facetten: „Das Thema Abschied begleitet mich ein Leben lang“, berichtet die Autorin. „Gerade als Kind war es für mich angstbesetzt […]. Im Laufe meiner Lebensjahre habe ich das Abschiednehmen mehr oder weniger gefasst hingenommen… erst jetzt, im Alter, gelingt mir ein anderer, ein offener, ein zugewandter Blick darauf.“
Die Autorin teilt persönliche Erlebnisse und reflektiert über verschiedene Arten von Abschieden – sowohl die alltäglichen, kleinen Abschiede als auch die einschneidenden, großen Verlusterfahrungen. Dies gelingt Christine Westermann gewohnt anekdotenreich, ernst und selbstironisch zugleich: „Wenn ich von den kleinen und großen Abschieden erzähle, ist das keineswegs schwermütig oder tieftraurig. Manchmal ist es federleicht. Meistens sogar.“
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, sich das Buch signieren zu lassen.
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Stellenausschreibung: Projektleitung für das Buddy-Projekt in Vollzeit (Teilzeit möglich) ab sofort
Zusammen mit dem Zentrum für Palliativmedizin der UK Köln und der Caring Community Köln hat Endlich e.V. das Projekt „Ein Buddy für Menschen mit schwersten fortgeschrittenen Erkrankungen und ihnen Nahestehende“ auf den Weg gebracht. Das Projekt wird aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie gefördert, ist im Mai 2023 gestartet und läuft noch bis Mitte Mai 2026; ein Folgeprojekt ist avisiert.
Ziel des Buddy-Projekts ist es, Menschen mit schwerster fortgeschrittener, lebenslimitierender Erkrankung und ihren Zugehörigen eine/n Ansprechpartner/in, einen „Buddy“, kostenfrei zur Seite zu stellen, der niedrigschwellig unterstützt, sich mit den regionalen Versorgungsangeboten auskennt, und Betroffenen emotionale und praktische Hilfe bietet.
Für das Buddy-Projektes sucht Endlich e.V. ab sofort
eine Projektleitung in Vollzeit (Teilzeit möglich)
Die Stelle ist eine befristete Krankheitsvertretung für das Projekt, das am 14.05.2026 endet.
Details zur Stellenausschreibung unter:
Vollständige Stelleausschreibung zum Download auch hier!
Details zum Buddy-Projekt unter:
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!
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Neue Filmreihe „Vom Leben & Tod“ – Endlich e.V. ist Kooperationspartner
Gerne möchten wir Sie auf die neue Filmreihe Film & Gespräch: Vom Leben und Tod hinweisen. Es freut uns sehr, dass wir als Verein Endlich e.V. Kooperationspartner dieser besonderen Filmreihe sein dürfen (Flyer zur Filmreihe).
Die Filmreihe „Film & Gespräch: Vom Leben und Tod“ lädt ein, mit dem Tabu zu brechen, hinzusehen und zuzuhören und über die Themen Sterben, Tod und Trauer miteinander ins Gespräch zu kommen. Gezeigt werden besondere Filme über Abschied, Verlust und Liebe, Wandel und Neubeginn. Dabei wird ein breites Spektrum an Perspektiven gezeigt. Nach jeder Vorstellung schließt sich ein moderiertes Gespräch mit spannenden Gästen an. Der erste Film „Wenn das Licht zerbricht“ startet bereits am 7. Mai. 2025.
Konzipiert und kuratiert wurde diese besondere Filmreihe von Golrokh Esmaili, Journalistin, Social-Media-Frau und Trauerbegleiterin sowie Mitbegründerin von Trostteam.
Die Filmreihe wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und erfolgt in Kooperation mit dem Odeon Kino.
Weitere Kooperationspartner sind neben Endlich e.V.: die Caring Community Köln, das Buddy-Projekt, das Palliativ- und Hospiznetzwerk Köln e.V. sowie die HAK e.V..
Termine der Filmreihe
🌟 Wenn das Licht zerbricht
7. Mai 2025 | 18:30 h | Mit Trauerbegleiterin und Buchautorin Mechthild Schroeter-Rupieper.
🌟 Der Tod ist ein Arschloch
22. Mai 2025 | 18:30 Uhr | Mit Fee Vogel Bestatterin bei Lebensnah Bestattung und Hanna Roth, Geschäftsführerin Pütz Roth.
🌟 The Farewell
25. Juni 2025 | 18:30 Uhr | Mit Amin Farzanefar und Golrokh Esmaili, Trauerbegleiterin.
🌟 IVO
3. September 2025 | 18:30 Uhr |Mit Julia Schmidtke, Pflegedienstleitung SAPV Uniklinik Köln.
🌟 Tótem
2. November 2025 | 13:30 Uhr | u.a. mit Prof. Raymond Voltz, Direktor Palliativzentrum UK Köln im Rahmen des „Caring Community Kongress 2025 D-A-CH“.
🌟 Palliativstation
23. November | 11:00 Uhr | Mit dem Regisseur Philipp Döring
Reservierung über https://www.odeon-koeln.de/
Eintritt: 10 EUR/ 8 EUR ermäßigt
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Filmpremiere in Köln: RÖBI GEHT am 23.3.2025 im ODEON
Wir freuen uns, euch auf eine besondere Filmpremiere hinzuweisen, die Endlich e.V. als Kooperationpartner unterstützt:
RÖBI GEHT – Ein Film über den Tod, der das Leben feiert.
Ab 27. März 2025 läuft die Schweizer Dokumentation RÖBI GEHT bundesweit in den Kinos. Die Filmemacher:innen Heidi Schmid und Christian Labhart haben für dieses besondere Projekt den Protagonisten RÖBI in seinem letzten Lebensabschnitt begleitet.
Link zum Trailer
Vor dem offiziellen Kinostart wird der Film in ausgewählten Städten präsentiert. Neben Stationen in Bonn, Frankfurt, Hamburg, Berlin und München wird es auch eine Kölner Premiere geben:
Wann: Sonntag, 23. März 2025 um 14:00 Uhr
Wo: ODEON, Severinstraße 81, 50678 Köln
Im Anschluss an die Vorführung findet eine Podiumsdiskussion mit den Filmemacher:innen statt und unserer Kollegin PD Dr. Dr. Julia Strupp vom Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln sowie der Trauerbegleiterin Golrokh Esmaili.
Für die Kölner Filmvorführung haben sich Endlich e.V. und weitere Akteure der Palliativ- und Hospizversorgung als Kooperationspartner zusammengeschlossen: Caring Community Köln e.V., Palliativ- und Hospiznetzwerk Köln e.V., Hospiz- und Palliativarbeitsgemeinschaft Köln e.V. sowie das Buddy-Projekt. Deutschlandweit erhält der Film Unterstützung durch die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin e.V. und die Deutsche Gesellschaft für Humanes Sterben (DGHS).
Hier der Link zum Vorverkauf im Odeon
Zum Filminhalt
Robert Widmer-Demuth, liebevoll „Röbi” genannt, ist ein Mann, der Zeit seines Lebens für andere da war und nun mit derselben Hingabe seinen letzten Weg geht. Er weiß, dass er bald sterben wird. Statt sich gegen das Unvermeidliche zu wehren, nimmt Röbi den Tod an, ohne die Liebe am Leben zu verlieren.
Der kleinen Filmcrew öffnet er sein Zuhause und sein Herz. Er nimmt uns mit auf die Reise durch Erinnerungen an sein bewegtes Leben, seine Begegnungen mit Freund:innen, Spaziergänge mit seinem Hund und die unermessliche Liebe zu seiner Familie – und widmet sich den großen Fragen, die sich am Ende eines Lebens stellen. Ein intimer und zugleich universeller Film, der den Tod nicht als Ende, sondern als Teil des Lebens begreift und ihm mit berührender Ehrlichkeit und großer Behutsamkeit begegnet. mindjazz pictures schreibt:
„Regisseur Christian Labhart und Kamerafrau Heidi Schmid haben den todkranken Röbi Widmer-Demuth für ihren Film während der letzten sechs Monate seines Lebens begleitet. Der lebensfreudige 77-Jährige wusste, dass er an Krebs sterben würde. Es ist ein berührender und tröstlicher Film, der auch der Trauer ihren Raum lässt. Er handelt vom Tod und erzählt gerade dadurch viel vom Leben.“
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Das Kölner Dreigestirn zu Besuch im Dr. Mildred Scheel Haus
„Ihr leistet hier tolle Arbeit“, war das Fazit von Jungfrau Marlies beim Besuch des Kölner Dreigestirns am vergangenen Freitag auf der Palliativstation des Dr. Mildred Scheel Hauses der Uniklinik Köln. Es war ein ganz besonderer Nachmittag für die Patient:innen, deren Angehörigen und die Mitarbeitenden des Palliativzentrums. Mit Prinz René I. (René Klöver), Bauer Michael (Michael Samm) und Jungfrau Marlis (Hendrik Emen) stellt erstmals in der Kölner Stadtgeschichte die Karnevalsgesellschaft StattGarde Colonia Ahoj e.V. das Kölner Dreigestirn und präsentiert damit das erste queere Dreigestirn, das unter dem Motto „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“ durch die Session führt.
Durch ihr nahbares Auftreten und ihre herzliche und authentische Art eroberten die Drei Jecken die Herzen der Anwesenden vom ersten Moment an. Sie nahmen sich Zeit für persönliche Gespräche mit den Patienten und Patientinnen und ihren Angehörigen, lachten mit ihnen, fanden aber auch Worte des Trosts, und zauberten ihnen beim Abschied ein Lächeln ins Gesicht. Es war deutlich spürbar, dass ihnen diese besonderen Begegnungen ebenso am Herzen liegen wie ihre Auftritte auf den großen Karnevalsbühnen. Sichtlich gerührt zeigten sie sich, als einer der Patienten ihnen eine eigens verfasste Ansprache „op Kölsch“ vortrug. Als Anerkennung erhielt er die Prinzennadel – eine Auszeichnung, die auch weitere Patienten an diesem Tag in Empfang nehmen durften
Prof. Raymond Voltz, Klinikdirektor des Zentrums für Palliativmedizin, Erzsébet Endlein und Günter Zwilling vom geschäftsführenden Vorstand des Vereins „Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V.“ bedankten sich ganz herzlich bei Prinz, Jungfrau und Bauer für diese Momente voll des Lebens auf der Palliativstation und waren sich einig, dass diese Tradition fest im Jahreskalender des Palliativzentrums der UK Köln verankert bleiben soll.
Foto: MedizinFotoKöln/D. Hensen
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Danke an die KG Ponyhof für die Unterstützung unserer Konzertreihe 2025 mit 5.000 EUR
Eine unserer Herzensangelegenheiten ist das Projekt „Kunst und Kultur im Dr. Mildred Scheel Haus“. Im Rahmen des Projekts veranstalten wir regelmäßig kleine Konzerte für unsere Patient:innen sowie deren Angehörige. Mittels der Konzerte wollen wir den Betroffenen Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen und kleine Auszeiten von der Erkrankung bieten.
Besonders erfreulich für uns: Die Konzertreihe 2025 ist bereits finanziell gesichert! Die KG Ponyhof hatte unser Projekt „Konzertreihe 2025“ für ihren „Kleinsten Weihnachtsmarkt der Stadt“ als Spendenprojekt ausgewählt. Dank der vielen Besucher:innen auf dem Weihnachtsmarkt konnte die KG Ponyhof eine Erlössumme von rund 93.000 EUR einbringen. Diese kommen nun den ausgewählten Spendenprojekten zugute. In diesem Zuge erhielt der Verein Endlich e.V. eine Spende von 5.000,00 EUR, die wir für unsere Konzertreihe einsetzen! Dafür danken wir der KG Ponyhof von ganzem Herzen und allen Ponys für ihr unglaubliches ehrenamtliches Engagement!
Die Konzertreihe ist bereits gestartet: Den Auftakt übernahm Musiker Stephan Schleiner bereits im Januar, am kommenden Montag, 10.2. geht es weiter mit dem Streicher-Duo Jakob Grabenhorst und Sofiia Savchuk, beide Musiker:innen der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Aachen. Die Beiden werden uns auf ihren Streichinstrumenten ein wunderbares Programm bieten und auch die ein oder andere bekannte Melodie anstimmen.
Wir freuen uns auf ein tolles und abwechslungsreiches musikalisches Jahr 2025 im Dr. Mildred Scheel Haus, das ganz im Zeichen der Patient:innen und ihrer Angehörigen stehen wird und danken der KG Ponyhof für die großzügige Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit!
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20 Jahre Lehrstuhl Palliativmedizin an der UK Köln
Am 24. Januar 2025 feierte das Palliativzentrum der UK Köln „20 Jahre Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln“. Die Jubiläumsfeier fand im Rahmen des Symposiums „Der Wert des Todes“ statt. Gemeinsam mit renommierten Expert:innen rückte Lehrstuhlinhaber Prof. Raymond Voltz ein gern verdrängtes Thema in den Mittelpunkt. In einer Gesellschaft, in der die „ewige Jugend“ glorifiziert wird, ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem „Value of Death“ wichtiger denn je.
Mit spannenden Vorträgen von: Dr. Libby Sallnow (University College London), Priv.-Doz. Dr. Julia Strupp (Zentrum für Palliativmedizin, Uniklinik Köln) und Priv.-Doz. Dr. Kerstin Kremeike (Zentrum für Palliativmedizin, Uniklinik Köln).
Anschließend diskutierten zum Thema Prof. Dr. Lena Ansmann, Prof. Dr. Jürgen Wolf, Prof. Dr. Holger Pfaff und Siri Quade.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Grußworten von Prof. Dr. Thomas Langmann (Prodekan Med. Fakultät UK Köln) und Gerd Nettekoven (Deutsche Krebshilfe).
Weiteres Highlight der Veranstaltung: Die Verleihung des Heinz-Pichlmaier-Preises durch den Verein Endlich e.V. und das Palliativzentrum an zwei herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen:
Dr. Therese Tenge (UK Düsseldorf) und Franziska Schade (UK Hannover)
Besonders bewegend: Die Ehefrau von Prof. Pichlmaier übergab den beiden Preisträgerinnen ihre Urkunden höchspersönlich! Herzlichen Glückwunsch, liebe Dr. Theresa Tenge und liebe Franziska Schade!! Wir freuen uns zwei so engagierte junge Wissenschaftlerin auszeichnen zu können!! 💐🏆
📸 mfk Foto Uniklinik Köln: Dorothea Hensen / auf dem Foto von links nach recht: Prof. Raymond Voltz, Franziska Schade, Dr. Theresa Tenge, Dr. Pichlmaier-Adenauer, Günter Zwilling
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