Die Reihe „Film & Gespräch: Vom Leben und Tod“ geht weiter! Auftaktfilm am 17.04.2026 im Odeon
Wir freuen uns sehr, dass die Filmreihe Film & Gespräch: Vom Leben und Tod in diesem Jahr in die zweite Runde geht – mit insgesamt sieben Filmen und begleitenden Gesprächen über Sterben, Tod und Trauer.
Die Reihe wurde von Golrokh Esmaili – Trauerbegleiterin, Journalistin und Mitarbeiterin am Zentrum für Palliativmedizin – konzipiert und kuratiert. Sie wird vom Kulturamt der Stadt Köln gefördert und ist eine Kooperation mit dem ODEON Kino Köln. Wir sind mit Endlich e.V. einer der Kooperationspartner.
Die ausgewählten Filme erzählen von Abschieden und Verlust – aber auch von Liebe, Wandel und Neubeginn. Im Zentrum steht dabei immer die Frage: Wie gehen wir mit Endlichkeit um – individuell und als Gesellschaft?
Im Anschluss an jede Vorführung findet ein moderiertes Filmgespräch mit Expert:innen aus Praxis, Wissenschaft oder persönlicher Erfahrung statt. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, eigene Gedanken und Fragen einzubringen und gemeinsam neue Zugänge zu diesen existenziellen Themen zu finden.
Der Auftakt-Film:
Regie: Adrian Goiginger | Österreich/Deutschland | 2026 | 120 Min.
📅 Freitag, 17. April 2026, 19:30 Uhr 📍 ODEON Köln
🎟 Hier gelangen Sie zu den Tickets.
Zum Film: Ein Anruf verändert alles: Bei einem Verkehrsunfall verliert Barbara ihren Partner und ihre beiden Kinder. Von einem Moment auf den nächsten steht ihr Leben still. Doch Barbara weigert sich, in der Trauer zu erstarren. Der Film begleitet sie auf ihrem ungewöhnlichen Weg durch Verlust, Schmerz und den Versuch, wieder ins Leben zurückzufinden. Basierend auf dem autobiografischen Bestseller von Barbara Pachl-Eberhart erzählt „Vier minus drei“ eindringlich von radikaler Trauer – und von der Kraft, trotz allem weiterzugehen.
Im Anschluss führt Golrokh Esmaili ein Filmgespräch mit Barbara Pachl-Eberhart, der Autorin der autobiografischen Vorlage.
Das Programm 2026 im Überblick – zum Filmflyer:
- 17. April: Vier minus drei – mit Autorin Barbara Pachl-Eberhart
- 20. Mai: Die unendliche Erinnerung – Gespräch zum Thema „weiße Trauer“
- 1. Juli: Spoiler Alarm – Fokus auf queere Perspektiven auf Krankheit und Abschied (im Rahmen des ColognePride)
- 2. September: Jackie the Wolf – Gespräch mit Prof. Dr. Raymond Voltz über Selbstbestimmung am Lebensende
- 30. September: Ich sterbe. Kommst du? – Einblick in das Leben im Hospiz
- 18. November: 2qm – Migration, Identität und die Frage nach dem letzten Ort
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ACHTUNG: Verlängerte Bewerbungsfrist für „Pichlmaier-Preis 2026“ – Einreichung noch bis zum 20.05.2026 möglich
Ausschreibung
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln verleiht der Verein Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V. in 2026 zum dritten Mal den Heinz-Pichlmaier-Preis für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Der Preis dient – im Sinne von Prof. Pichlmaier – der Weiterentwicklung der Forschung in der Palliativ- und der Hospizversorgung in Deutschland sowie der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der inhaltliche Schwerpunkt der eingereichten Arbeiten soll auf dem Zusammenspiel von Palliativ- und Hospizarbeit liegen. Mit dem Preis werden neben wissenschaftlicher Exzellenz auch eine besondere Grundhaltung sowie eine Vorbildfunktion im Sinne der hospizlich-palliativen Versorgung und Begleitung ausgezeichnet.
Zum Namensgeber des Preises
Prof. Dr. Dr. Heinz Pichlmaier hat sich große Verdienste um die Entwicklung der Hospizarbeit und Palliativmedizin in Deutschland erworben. Gemeinsam mit Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann und Pfarrer Dr. Helmut Zielinski etablierte er als Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Köln die erste Palliativstation in der Bundesrepublik Deutschland. 1992 konnte mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe das Dr. Mildred Scheel Haus bezogen werden. 1994 gründete Prof. Pichlmaier in Köln die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), deren Präsident er von 1994 bis 1998 war. Prof. Pichlmaier war bis zu seinem Tod zudem Ehrenvorsitzender des Vereins Endlich. Palliativ & Hospiz e. V.
Ausschreibung und Teilnahmebedingungen
Der Preis ist als Auszeichnung für eine Einzelperson oder einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gedacht und setzt die Bewerbung mit einer Originalarbeit voraus, die in den letzten 12 Monaten vor der Ausschreibung bereits veröffentlicht oder zur Publikation angenommen wurde. Die Bewerberin oder der Bewerber bzw. die Forschungsgruppe muss Erstautorin oder Erstautor der Originalarbeit sein.
Kriterien für die Bewertung der Arbeiten sind die wissenschaftliche Originalität der Fragestellung, eine sehr gute methodische Qualität sowie eine hohe Relevanz für die Palliativversorgung und Hospizbegleitung.
Die Themen sollen die Relevanz sich gegenseitig ergänzender hospizlicher Begleitung und palliativer Versorgung deutlich machen. Die Arbeiten können sich auf die Erkrankten, An- und Zugehörige oder die beteiligten Teams beziehen und alle Diagnosen und Settings berücksichtigen. Arbeiten aus allen relevanten Disziplinen sind willkommen.
Die Kandidatur für den Preis kann ausschließlich durch Eigenbewerbung erfolgen. Sofern der Beitrag bereits mit einem Preis ausgezeichnet oder für eine Preisbewerbung eingereicht wurde, ist dies zu vermerken.
Der Preis ist mit 3.000 € dotiert. Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere befinden.
Wie können Sie sich bewerben?
Die Bewerbungsunterlagen beinhalten die Originalarbeit und einen tabellarischen Lebenslauf der Bewerberin/ des Bewerbers bzw. die Lebensläufe der Bewerbenden sowie ein Anschreiben, das die Relevanz der Arbeit kurz zusammenfasst und eine Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten enthält. Die Bewerbungsunterlagen sind in einer PDF-Datei zusammengefasst als Anlage einer E-Mail an die Geschäftsstelle von Endlich. Palliativ & Hospiz e. V. zu richten (E-Mail: info@palliativ-hospiz-koeln.de). Bei Gruppenbewerbungen ist das Einverständnis aller Beteiligten erforderlich.
VERLÄNGERTE BEWERBUNGSFRIST: Einreichung nun bis zum 20.05.2026 möglich.
Die Auswahl des/der Preistragenden erfolgt durch eine unabhängige externe Jury.
Die Preisverleihung findet am Freitag, 10. Juli 2026, im Rahmen der 20-jährigen Jubiläumsfeier des Vereins Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e. V. an der Universitätsklinik Köln statt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Download der Pichlmaier-Ausschreibung
Mehr Infos zum Pichlmaier-Preis und die bisherigen Preisträger:innen auf unserer Website!
Foto: Prof. Dr. Dr. Heinz Pichlmaier, Uniklinik Köln
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Spendenaktion der Mitarbeitenden der R+V Versicherung AG
Im Rahmen der jährlichen Weihnachtsspendenaktion haben Mitarbeitende der R+V Versicherung AG den Verein Endlich e.V. mit einer großartigen Spende von 1.900 EUR bedacht!
Am vergangenen Freitag fand die offizielle Scheckübergabe statt. Klinikdirektor Prof. Raymond Voltz und der geschäftsführende Vorstand von Endlich e.V. – Erzsébet Endlein, Elke Köppen und Günter Zwilling – nahmen den symbolischen Scheck von Hermann Müsch, dem Betriebsratsvorsitzenden der R+V Versicherung AG, und seiner Kollegin Anja Schmidt dankend entgegen.
Wir haben uns sehr darüber gefreut und sagen von ganzem Herzen Danke, liebe Mitarbeitende der R+V Versicherung AG!
Foto: Petra Hedjrat / von l.n.r.: Erzébet Endlein (gf. Vorstand Endlich e.V.), Prof. Dr. Raymond Voltz (Klinikdirektor Zentrum für Palliativmedizin), Anja Schmidt (R+V Versicherung AG), Elke Köppen (gf. Vorstand Endlich e.V.), Hermann Müsch (R+V Versicherung AG), Ina Veith (Geschäftsstelle Endlich e.V.), Günter Zwillng (gf. Vorstand Endlich e.V.)
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Kölner Dreigestirn im Dr. Mildred Scheel Haus
Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne besuchten am vergangenen Freitag die Patientinnen und Patienten, deren Angehörige sowie Mitarbeitende im Dr. Mildred Scheel Haus und bereiteten ihnen einen ganz besonderen Nachmittag.
Der Besuch des Dreigestirns hat seit 2020 Tradition im Palliativzentrum und wird vom Förderverein Endlich e.V. organisiert. „Menschlichkeit und Teilhabe bis zuletzt – genau das möchten wir hier bieten“, betonte Günter Zwilling vom geschäftsführenden Vorstand des Vereins und ehemaliger Kaufmännischer Direktor der Uniklinik. „Dazu gehört es auch, solche Begegnungen und Momente zu ermöglichen.“
Und besonders waren diese Momente auch in diesem Jahr. Patient Emil Stutznaecker war sichtlich gerührt: „Ich hätte nie gedacht, dass sich um mein Bett noch einmal diese Prominenz versammelt.“ Und nicht nur hier, sondern in jedem Patientenzimmer entstanden berührende Momente, die auch Prinz, Bauer und Jungfrau sehr bewegten – mal heiter, mal nachdenklich.
Ein Anliegen des Dreigestirns sei es, „…diesen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern“, so Bauer Clemens. Und dass ihnen das gelungen ist, freute auch die Ehrenamtlichen des Zentrums für Palliativmedizin, die ganz dem diesjährigen Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ folgend auch beim Empfang des Dreigestirns dabei waren. Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, spielen besonders auch im Palliativzentrum eine tragende Rolle und das sowohl bei der Begleitung der schwerstkranken Patientinnen und Patienten als auch bei der Unterstützung der Angehörigen auf ihrem Weg durch die Trauer.
Prof. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin, dankte dem Dreigestirn für ihr Kommen: „Solche Begegnungen schenken Freude und zeigen, wie wertvoll es ist, einfach da zu sein und zuzuhören.“
Foto: MedizinFotoKöln/Christian Wittke / von l.n.r.: Jungfrau Aenne, Prinz Niklas I., Prof. Dr. Raymond Voltz und Bauer Clemens
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Endlich e.V. als „Bessermacher“ von der Imhoff Stiftung ausgezeichnet
Der Verein „Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V.“ gehört zu den 25 ausgewählten „Bessermacher“-Vereinen, die von der Imhoff Stiftung anlässlich ihres 25-jährigen Jubiläums ausgezeichnet wurden. Die Auszeichnung ist verbunden mit einer Sonderförderung in Höhe von 5.000 Euro.
Die Imhoff-Stiftung hatte Kölnerinnen und Kölner aufgerufen, Vereine zu nominieren, die „Köln ein bisschen besser machen“. Gefragt waren persönliche Geschichten, mit denen Menschen ihrem „Bessermacher“ Danke sagen wollten. Insgesamt wurden 635 Geschichten eingereicht und 180 Vereine nominiert. Eine prominent besetzte Jury und ein Online-Voting wählten die Preisträger aus.
Die Verleihung der Urkunden fand zunächst im kleinen Rahmen in der Bel Etage des Schokoladenmuseums statt. Die Laudatio für Endlich e.V. hielt Schauspielerin und Komikerin Annette Frier, selbst Mitglied der Jury.
Beim Festakt zum Jubiläum in der Piazzetta des Historischen Rathauses am 4. Dezember 2024 wurden die Ausgezeichneten dann nochmals im offiziellen Rahmen für ihr Engagement geehrt. Delegierte der Vereine sowie die Familie Imhoff durften sich ins Gästebuch der Stadt Köln eintragen. Für den Verein haben dies der geschäftsführende Vorstand mit Erzsébet Endlein und Günter Zwilling übernommen. Ein besonderer Gänsehautmoment entstand, als alle Vereine begleitet von Andreas Bouranis Hit „Auf uns“ mit ihren Schildern durch die Piazzetta zogen.
Höhepunkt des Abends war die Sonderauslosung: Drei der 25 „Bessermacher“ konnten zusätzlich je 20.000 Euro gewinnen. Bei dieser Ziehung war Endlich e.V. zwar nicht unter den Gewinnern, feierte sich aber gemeinsam mit allen anderen Organisationen als Teil dieser besonderen Auszeichnung.
„Wir danken der Imhoff Stiftung im Namen des gesamten Vereins herzlich für diese besondere Jubiläumsaktion und freuen uns außerordentlich über die Auszeichnung“, sagt Günter Zwilling, geschäftsführender Vorstand des Vereins und ehemaliger Kaufmännischer Direktor der Uniklinik Köln. „Die Ehrung als ‚Bessermacher‘ ist für uns eine wunderbare Bestätigung unserer Arbeit und motiviert uns sehr – gerade im Vorfeld unseres eigenen 20-jährigen Vereinsjubiläums im kommenden Jahr.“
Zwilling dankt ausdrücklich auch allen Mitarbeitenden im Palliativzentrum: „Ohne deren wertvolle Arbeit wäre all dies nicht möglich.“
Foto (privat) von l.n.r: E. Endlein, Bianca Knop Knop, Ina Veith, Annette Frier, Günter Zwilling
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Botschafterin Christine Westermann liest vor vollbesetztem Saal in der Fritz Thyssen Stiftung erstmals öffentlich für Endlich e.V.
Der Verein Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V. und das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln richteten am Dienstagabend erstmals eine öffentliche Lesung gemeinsam mit ihrer Botschafterin Christine Westermann in der Fritz Thyssen Stiftung aus.
Die renommierte Kölner Moderatorin, Journalistin und Autorin las vor rund 90 Zuschauerinnen und Zuschauern aus ihrem Buch „Manchmal ist es federleicht. Von kleinen und großen Abschieden“ und begeisterte mit ihrer charmanten, einfühlsamen und zugleich selbstironischen Art alle Anwesenden.
Zum Auftakt sprach die Autorin mit Prof. Dr. Raymond Voltz (Direktor des Zentrums für Palliativmedizin) und Erzsébet Endlein (ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterin im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln und Vorständin von Endlich e.V.) über das sehr sensible Thema Abschiednehmen im Kontext von Palliativ und Hospiz. Dabei ging es um zentrale Fragen: Wie kann ein guter Abschied gelingen? Gibt es besondere Rituale? Und woher nehmen Begleitende in diesem Kontext ihre Kraft und Motivation?
Christine Westermann ist seit November 2024 Botschafterin des Vereins Endlich e.V. und des Palliativzentrums. Um sich in ihre Rolle als Botschafterin einzufühlen, absolvierte sie kürzlich eine „kleine“ Hospitanz auf der Palliativstation – ein Engagement, für das der Verein sehr dankbar ist.
Großer Erfolg für den guten Zweck
Dass das Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung bis zum letzten Platz besetzt war, verbuchte Günter Zwilling, geschäftsführender Vorstand von Endlich e.V. und ehemaliger kaufmännischer Direktor der Uniklinik Köln als großen Erfolg für die erste öffentliche Lesung mit der neuen Vereins-Botschafterin. Er dankte Christine Westermann ausdrücklich für ihr Engagement und ihren Verzicht auf ein Honorar. Der vollständige Erlös aus den Eintrittsgeldern kommt dem Verein und damit auch der Unterstützung der Palliativ- und Hospizversorgung schwerstkranker Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen im Palliativzentrum zu Gute.
Der Dank geht auch an die Fritz Thyssen Stiftung, die die Räumlichkeiten inklusive Technik, Service und Getränke kostenlos zur Verfügung stellte.
Fotos: Olaf Strecker
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Trauer um Wegbereiterin der Palliativmedizin – Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann ist verstorben
Gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin und dem Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln trauert der Förderverein des Palliativzentrums Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V. um Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann, Ehrenmitglied, Gründungsmitglied und erste Schatzmeisterin der Fachgesellschaft.
In tiefer Verbundenheit und großer Dankbarkeit nehmen wir Abschied von einer Ärztin und Psychotherapeutin, welche die Palliativmedizin in Deutschland von Beginn an geprägt und im Team mit Gleichgesinnten konsequent und maßgeblich weiter entwickelt hat. Anfang Juli ist die zeitlebens den schwerkranken Patientinnen und Patienten wie auch ihren Familien verbundene Palliativmedizinerin in Köln verstorben.
Ingeborg Jonen-Thielemann gehörte nicht nur zu den Gründungsmitgliedern der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) im Jahr 1994 und war als deren Schatzmeisterin bis 2002 im Vorstand tätig, sondern hatte außerdem maßgeblichen Anteil am Aufbau der ersten „Station für palliative Therapie“ in Deutschland, die an der Kölner Universitätsklinik 1983 mit fünf Betten eröffnet wurde.
1992 zog die von ihr geleitete Station in das neu errichtete Dr. Mildred Scheel Haus, das mit großzügiger Unterstützung der Deutschen Krebshilfe auf dem Campus der Uniklinik Köln realisiert worden war. Nahbar für Patientinnen und Patienten wie für Mitarbeitende führte sie die Palliativstation jahrelang als ärztliche Leiterin mit Herz und Mitgefühl. „Gerade in diesen herausfordernden Zeiten verspüren viele ein Gefühl der Hilflosigkeit und Resignation. Doch Ingeborg Jonen-Thielemann hat uns gezeigt, dass auch eine Einzelne Großes bewirken kann. Ihre Beharrlichkeit und ihr unermüdliches Streben nach mehr Menschlichkeit und Fürsorge hat die Haltung der Palliativ- und Hospizbewegung maßgeblich geprägt“, erinnert sich Univ.-Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln.
DGP-Präsidentin Prof. Dr. Claudia Bausewein würdigt das Lebenswerk von Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann: „In ihrem uneingeschränkten „Ja“ zu schwerkranken und sterbenden Menschen sowie ihren An- und Zugehörigen fühle ich mich ihr persönlich und über ihren Tod hinaus sehr verbunden.“ Für Ingeborg Jonen-Thielemann stand die Arbeit mit Patientinnen und Patienten sowie deren Familien im Zentrum ihres palliativmedizinischen Anliegens. Dabei blieb sie eine bescheidene Ärztin, die ihren Beruf geliebt hat. Auch nach dem Ende ihrer ärztlichen Tätigkeit im Jahre 2006 war Ingeborg Jonen-Thielemann als Gründungs- und Vorstandsmitglied im Förderverein Palliativmedizin der Uniklinik Köln e.V. bis 2016 weiterhin aktiv.
Begegnungen und Gespräche mit ihr blieben bis zu ihrem letzten Tag wertvoll und bereichernd, ihre Stimme wird fehlen.
Foto: Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann, Foto: Uniklinik Köln
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Lesung und Gespräch mit Christine Westermann
Christine Westermann, renommierte Kölner Moderatorin, Journalistin und Autorin und seit November 2024 Botschafterin des Vereins Endlich e.V. wird öffentlich für den Verein und das Palliativzentrum aus ihrem Buch „Manchmal ist es federleicht. Von kleinen und großen Abschieden“ lesen.
Zum Auftakt der Veranstaltung spricht die Autorin mit Prof. Raymond Voltz (Direktor des Zentrums für Palliativmedizin UK Köln) und Erzsébet Endlein (ehrenamtliche Trauerbegleiterin im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln und Vorständin von Endlich e.V.) über Abschiednehmen im Kontext von Palliativ und Hospiz. Wie kann guter Abschied gelingen, was kann helfen und wie gehen wir mit der Trauer um?
Termin: Dienstag, 02. September 2025, 18:30 Uhr
Ort: Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung, Apostelnkloster 13-15 (Nähe Neumarkt), 50672 Köln
Eintritt: 20 EUR (Der Erlös kommt Endlich e.V. zugute.)
Anmeldung erforderlich über info@palliativ-hospiz-koeln.de – Derzeit leider nur noch Warteliste-Reservierungen möglich!
In ihrem Buch beschäftigt sich Christine Westermann mit dem Thema Abschiednehmen in all seinen Facetten: „Das Thema Abschied begleitet mich ein Leben lang“, berichtet die Autorin. „Gerade als Kind war es für mich angstbesetzt […]. Im Laufe meiner Lebensjahre habe ich das Abschiednehmen mehr oder weniger gefasst hingenommen… erst jetzt, im Alter, gelingt mir ein anderer, ein offener, ein zugewandter Blick darauf.“
Die Autorin teilt persönliche Erlebnisse und reflektiert über verschiedene Arten von Abschieden – sowohl die alltäglichen, kleinen Abschiede als auch die einschneidenden, großen Verlusterfahrungen. Dies gelingt Christine Westermann gewohnt anekdotenreich, ernst und selbstironisch zugleich: „Wenn ich von den kleinen und großen Abschieden erzähle, ist das keineswegs schwermütig oder tieftraurig. Manchmal ist es federleicht. Meistens sogar.“
Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, sich das Buch signieren zu lassen.
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Stellenausschreibung: Projektleitung für das Buddy-Projekt in Vollzeit (Teilzeit möglich) ab sofort
Zusammen mit dem Zentrum für Palliativmedizin der UK Köln und der Caring Community Köln hat Endlich e.V. das Projekt „Ein Buddy für Menschen mit schwersten fortgeschrittenen Erkrankungen und ihnen Nahestehende“ auf den Weg gebracht. Das Projekt wird aus Mitteln der Deutschen Fernsehlotterie gefördert, ist im Mai 2023 gestartet und läuft noch bis Mitte Mai 2026; ein Folgeprojekt ist avisiert.
Ziel des Buddy-Projekts ist es, Menschen mit schwerster fortgeschrittener, lebenslimitierender Erkrankung und ihren Zugehörigen eine/n Ansprechpartner/in, einen „Buddy“, kostenfrei zur Seite zu stellen, der niedrigschwellig unterstützt, sich mit den regionalen Versorgungsangeboten auskennt, und Betroffenen emotionale und praktische Hilfe bietet.
Für das Buddy-Projektes sucht Endlich e.V. ab sofort
eine Projektleitung in Vollzeit (Teilzeit möglich)
Die Stelle ist eine befristete Krankheitsvertretung für das Projekt, das am 14.05.2026 endet.
Details zur Stellenausschreibung unter:
Vollständige Stelleausschreibung zum Download auch hier!
Details zum Buddy-Projekt unter:
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen!
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Neue Filmreihe „Vom Leben & Tod“ – Endlich e.V. ist Kooperationspartner
Gerne möchten wir Sie auf die neue Filmreihe Film & Gespräch: Vom Leben und Tod hinweisen. Es freut uns sehr, dass wir als Verein Endlich e.V. Kooperationspartner dieser besonderen Filmreihe sein dürfen (Flyer zur Filmreihe).
Die Filmreihe „Film & Gespräch: Vom Leben und Tod“ lädt ein, mit dem Tabu zu brechen, hinzusehen und zuzuhören und über die Themen Sterben, Tod und Trauer miteinander ins Gespräch zu kommen. Gezeigt werden besondere Filme über Abschied, Verlust und Liebe, Wandel und Neubeginn. Dabei wird ein breites Spektrum an Perspektiven gezeigt. Nach jeder Vorstellung schließt sich ein moderiertes Gespräch mit spannenden Gästen an. Der erste Film „Wenn das Licht zerbricht“ startet bereits am 7. Mai. 2025.
Konzipiert und kuratiert wurde diese besondere Filmreihe von Golrokh Esmaili, Journalistin, Social-Media-Frau und Trauerbegleiterin sowie Mitbegründerin von Trostteam.
Die Filmreihe wird gefördert vom Kulturamt der Stadt Köln und erfolgt in Kooperation mit dem Odeon Kino.
Weitere Kooperationspartner sind neben Endlich e.V.: die Caring Community Köln, das Buddy-Projekt, das Palliativ- und Hospiznetzwerk Köln e.V. sowie die HAK e.V..
Termine der Filmreihe
🌟 Wenn das Licht zerbricht
7. Mai 2025 | 18:30 h | Mit Trauerbegleiterin und Buchautorin Mechthild Schroeter-Rupieper.
🌟 Der Tod ist ein Arschloch
22. Mai 2025 | 18:30 Uhr | Mit Fee Vogel Bestatterin bei Lebensnah Bestattung und Hanna Roth, Geschäftsführerin Pütz Roth.
🌟 The Farewell
25. Juni 2025 | 18:30 Uhr | Mit Amin Farzanefar und Golrokh Esmaili, Trauerbegleiterin.
🌟 IVO
3. September 2025 | 18:30 Uhr |Mit Julia Schmidtke, Pflegedienstleitung SAPV Uniklinik Köln.
🌟 Tótem
2. November 2025 | 13:30 Uhr | u.a. mit Prof. Raymond Voltz, Direktor Palliativzentrum UK Köln im Rahmen des „Caring Community Kongress 2025 D-A-CH“.
🌟 Palliativstation
23. November | 11:00 Uhr | Mit dem Regisseur Philipp Döring
Reservierung über https://www.odeon-koeln.de/
Eintritt: 10 EUR/ 8 EUR ermäßigt
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