Kinder und Jugendliche erleben heute kaum noch unmittelbar das Sterben und den Tod eines nahen Angehörigen und haben immer seltener die Möglichkeit, das Leben in seiner Endlichkeit zu begreifen. Denn die meisten Menschen sterben heute in Institutionen - Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen.
Vor diesem Hintergrund sind in den vergangenen Jahren in enger Kooperation mit der Hospizbewegung beispielgebende Projekte insbesondere für Grundschulen und weiterführende Schulen entwickelt und implementiert worden, die Kinder und Jugendliche sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer an die Themen heranführen und Handlungskompetenzen vermitteln.
Im Palliativzentrum Köln wurde seit 2009 für weiterführende Schulen das Projekt „Endlich. – Umgang mit Sterben, Tod und Trauer. Ein Konzept für Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 9 bis 13“ entwickelt und umgesetzt. Das Projekt wurde vom vom Bundesfamilienministerium, dem Gesundheitsministerium NRW und dem Deutschen Hospiz- und PalliativVerband unterstützt und mit Expertinnen und Experten aus Bund, Ländern und Gemeinden evaluiert und ständig weiterentwickelt.
Der Verein Endlich unterstützt das Projekt, um die Themen Sterben, Tod und Trauer in die Gesellschaft zu tragen und um Kindern und Jugendlichen im geschützten Rahmen der Schule die Möglichkeit zu geben, individuelle Handlungsstrategien bezogen auf diese Themen zu erarbeiten. Sie lernen die professionellen und ehrenamtlichen Hilfsangebote für schwerstkranke Menschen kennen und können selbst zu Multiplikatoren für unsere Gesellschaft werden.
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