Das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln

Das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln wurde 1983 mit Unterstützung von Dr. Mildred Scheel als erste „Station für palliative Therapie“ in Deutschland eingerichtet. Nach ihr ist das im Jahr 1992 durch die Deutsche Krebshilfe finanzierte Dr. Mildred Scheel Haus benannt. Es beherbergt neben der Akademie für Forschung und Bildung der Deutschen Krebshilfe das Palliativzentrum mit den Bereichen:

Ein Team aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegenden, Case Managerinnen und Casemanager, Mitarbeitenden aus den Bereichen der Physiotherapie, Sozialarbeit, Seelsorge, Psychologie sowie geschulten Ehrenamtlichen betreut rund 15 Patientinnen und Patienten und deren Angehörige in der Palliativstation. Ergänzt wird das therapeutische Angebot durch Musik- und Kunsttherapie sowie tiergestützte Therapie. Ein monatlicher Kaffeenachmittag mit Waffelbacken, Feste zu verschiedenen Jahreszeiten und Genussnachmittage sorgen für etwas Leichtigkeit und Freude im Alltag.

Der Palliativmedizinische Dienst steht für stationäre Patienten der Uniklinik Köln außerhalb des Palliativzentrums zur Verfügung. Ein spezialisiertes Team aus Ärztinnen und Ärzten, Pflegenden, Case Managern und Psychologinnen bietet neben der palliativmedizinischen Versorgung die Beratung zur weiteren Versorgung an. Dazu gehören unterstützende Gespräche zum Krankheitsverlauf oder zu Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht.

Das Team der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung (SAPV) betreut im linksrheinischen Köln schwerstkranke Menschen mit einem besonders hohen und komplexen Versorgungsaufwand zu Hause, in stationären Pflegeeinrichtungen oder Einrichtungen für behinderte Menschen – in enger Abstimmung mit den Betroffenen selbst, dem Hausarzt, anderen Pflegediensten und den Angehörigen. Dazu stellen der Hausarzt / die Hausärztin oder das entlassende Krankenhaus eine Verordnung aus.

Im medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) Palliativmedizin werden vorwiegend Patientinnen und Patienten mit Krebserkrankungen in den Ambulanzen des Uniklinikums palliativmedizinisch mitversorgt – auch in einer frühen Krankheitsphase.

Der Hospizdienst am Zentrum für Palliativmedizin ermöglicht in Ergänzung zu den genannten hauptamtlichen Versorgungsleistungen die Begleitung durch Ehrenamtliche, die den Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen Zeit und Zuwendung schenken. Der Dienst wird seit 2016 von den Krankenkassen anerkannt und im Rahmen der neuen gesetzlichen Möglichkeiten gefördert. Aber auch schon vorher war die Unterstützung und finanzielle Förderung des ehrenamtlichen Dienstes ein wichtiger Schwerpunkt des Fördervereins „Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V.“ Neben der Begleitung der Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen auf der Palliativstation ist die Trauerbegleitung für Angehörige ein weiteres Angebot des Hospizdienstes. So stehen z.B. im regelmäßig stattfindenden Trauercafé Ehrenamtliche und qualifizierte Trauerbegleiter und –begleiterinnen Angehörigen, die einen nahestehenden Menschen verloren haben, als Gesprächspartner zur Verfügung.

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Alexandra Fingas

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