Jetzt bewerben für Pichlmaier-Preis 2026: Forschungspreis für junge Nachwuchswissenschaftler:innen
Ausschreibung
In Zusammenarbeit mit dem Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln verleiht der Verein Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V. in 2026 zum dritten Mal den Heinz-Pichlmaier-Preis für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler. Der Preis dient – im Sinne von Prof. Pichlmaier – der Weiterentwicklung der Forschung in der Palliativ- und der Hospizversorgung in Deutschland sowie der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Der inhaltliche Schwerpunkt der eingereichten Arbeiten soll auf dem Zusammenspiel von Palliativ- und Hospizarbeit liegen. Mit dem Preis werden neben wissenschaftlicher Exzellenz auch eine besondere Grundhaltung sowie eine Vorbildfunktion im Sinne der hospizlich-palliativen Versorgung und Begleitung ausgezeichnet.
Zum Namensgeber des Preises
Prof. Dr. Dr. Heinz Pichlmaier hat sich große Verdienste um die Entwicklung der Hospizarbeit und Palliativmedizin in Deutschland erworben. Gemeinsam mit Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann und Pfarrer Dr. Helmut Zielinski etablierte er als Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Köln die erste Palliativstation in der Bundesrepublik Deutschland. 1992 konnte mit Unterstützung der Deutschen Krebshilfe das Dr. Mildred Scheel Haus bezogen werden. 1994 gründete Prof. Pichlmaier in Köln die Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP), deren Präsident er von 1994 bis 1998 war. Prof. Pichlmaier war bis zu seinem Tod zudem Ehrenvorsitzender des Vereins Endlich. Palliativ & Hospiz e. V.
Ausschreibung und Teilnahmebedingungen
Der Preis ist als Auszeichnung für eine Einzelperson oder einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gedacht und setzt die Bewerbung mit einer Originalarbeit voraus, die in den letzten 12 Monaten vor der Ausschreibung bereits veröffentlicht oder zur Publikation angenommen wurde. Die Bewerberin oder der Bewerber bzw. die Forschungsgruppe muss Erstautorin oder Erstautor der Originalarbeit sein.
Kriterien für die Bewertung der Arbeiten sind die wissenschaftliche Originalität der Fragestellung, eine sehr gute methodische Qualität sowie eine hohe Relevanz für die Palliativversorgung und Hospizbegleitung.
Die Themen sollen die Relevanz sich gegenseitig ergänzender hospizlicher Begleitung und palliativer Versorgung deutlich machen. Die Arbeiten können sich auf die Erkrankten, An- und Zugehörige oder die beteiligten Teams beziehen und alle Diagnosen und Settings berücksichtigen. Arbeiten aus allen relevanten Disziplinen sind willkommen.
Die Kandidatur für den Preis kann ausschließlich durch Eigenbewerbung erfolgen. Sofern der Beitrag bereits mit einem Preis ausgezeichnet oder für eine Preisbewerbung eingereicht wurde, ist dies zu vermerken.
Der Preis ist mit 3.000 € dotiert. Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere befinden.
Wie können Sie sich bewerben?
Die Bewerbungsunterlagen beinhalten die Originalarbeit und einen tabellarischen Lebenslauf der Bewerberin/ des Bewerbers bzw. die Lebensläufe der Bewerbenden sowie ein Anschreiben, das die Relevanz der Arbeit kurz zusammenfasst und eine Erklärung zu möglichen Interessenkonflikten enthält. Die Bewerbungsunterlagen sind in einer PDF-Datei zusammengefasst als Anlage einer E-Mail an die Geschäftsstelle von Endlich. Palliativ & Hospiz e. V. zu richten (E-Mail: info@palliativ-hospiz-koeln.de). Bei Gruppenbewerbungen ist das Einverständnis aller Beteiligten erforderlich.
Abgabetermin für Bewerbungen ist der 30.04.2026.
Die Auswahl des/der Preistragenden erfolgt durch eine unabhängige externe Jury.
Die Preisverleihung findet am Freitag, 10. Juli 2026, im Rahmen der 20-jährigen Jubiläumsfeier des Vereins Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e. V. an der Universitätsklinik Köln statt.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Download der Pichlmaier-Ausschreibung
Mehr Infos zum Pichlmaier-Preis und die bisherigen Preisträger:innen auf unserer Website!
Foto: Prof. Dr. Dr. Heinz Pichlmaier, Uniklinik Köln
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Spendenaktion der Mitarbeitenden der R+V Versicherung AG
Im Rahmen der jährlichen Weihnachtsspendenaktion haben Mitarbeitende der R+V Versicherung AG den Verein Endlich e.V. mit einer großartigen Spende von 1.900 EUR bedacht!
Am vergangenen Freitag fand die offizielle Scheckübergabe statt. Klinikdirektor Prof. Raymond Voltz und der geschäftsführende Vorstand von Endlich e.V. – Erzsébet Endlein, Elke Köppen und Günter Zwilling – nahmen den symbolischen Scheck von Hermann Müsch, dem Betriebsratsvorsitzenden der R+V Versicherung AG, und seiner Kollegin Anja Schmidt dankend entgegen.
Wir haben uns sehr darüber gefreut und sagen von ganzem Herzen Danke, liebe Mitarbeitende der R+V Versicherung AG!
Foto: Petra Hedjrat / von l.n.r.: Erzébet Endlein (gf. Vorstand Endlich e.V.), Prof. Dr. Raymond Voltz (Klinikdirektor Zentrum für Palliativmedizin), Anja Schmidt (R+V Versicherung AG), Elke Köppen (gf. Vorstand Endlich e.V.), Hermann Müsch (R+V Versicherung AG), Ina Veith (Geschäftsstelle Endlich e.V.), Günter Zwillng (gf. Vorstand Endlich e.V.)
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Kölner Dreigestirn im Dr. Mildred Scheel Haus
Prinz Niklas I., Bauer Clemens und Jungfrau Aenne besuchten am vergangenen Freitag die Patientinnen und Patienten, deren Angehörige sowie Mitarbeitende im Dr. Mildred Scheel Haus und bereiteten ihnen einen ganz besonderen Nachmittag.
Der Besuch des Dreigestirns hat seit 2020 Tradition im Palliativzentrum und wird vom Förderverein Endlich e.V. organisiert. „Menschlichkeit und Teilhabe bis zuletzt – genau das möchten wir hier bieten“, betonte Günter Zwilling vom geschäftsführenden Vorstand des Vereins und ehemaliger Kaufmännischer Direktor der Uniklinik. „Dazu gehört es auch, solche Begegnungen und Momente zu ermöglichen.“
Und besonders waren diese Momente auch in diesem Jahr. Patient Emil Stutznaecker war sichtlich gerührt: „Ich hätte nie gedacht, dass sich um mein Bett noch einmal diese Prominenz versammelt.“ Und nicht nur hier, sondern in jedem Patientenzimmer entstanden berührende Momente, die auch Prinz, Bauer und Jungfrau sehr bewegten – mal heiter, mal nachdenklich.
Ein Anliegen des Dreigestirns sei es, „…diesen Menschen ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern“, so Bauer Clemens. Und dass ihnen das gelungen ist, freute auch die Ehrenamtlichen des Zentrums für Palliativmedizin, die ganz dem diesjährigen Sessionsmotto „ALAAF – Mer dun et för Kölle“ folgend auch beim Empfang des Dreigestirns dabei waren. Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, spielen besonders auch im Palliativzentrum eine tragende Rolle und das sowohl bei der Begleitung der schwerstkranken Patientinnen und Patienten als auch bei der Unterstützung der Angehörigen auf ihrem Weg durch die Trauer.
Prof. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin, dankte dem Dreigestirn für ihr Kommen: „Solche Begegnungen schenken Freude und zeigen, wie wertvoll es ist, einfach da zu sein und zuzuhören.“
Foto: MedizinFotoKöln/Christian Wittke / von l.n.r.: Jungfrau Aenne, Prinz Niklas I., Prof. Dr. Raymond Voltz und Bauer Clemens
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Botschafterin Christine Westermann liest vor vollbesetztem Saal in der Fritz Thyssen Stiftung erstmals öffentlich für Endlich e.V.
Der Verein Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V. und das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln richteten am Dienstagabend erstmals eine öffentliche Lesung gemeinsam mit ihrer Botschafterin Christine Westermann in der Fritz Thyssen Stiftung aus.
Die renommierte Kölner Moderatorin, Journalistin und Autorin las vor rund 90 Zuschauerinnen und Zuschauern aus ihrem Buch „Manchmal ist es federleicht. Von kleinen und großen Abschieden“ und begeisterte mit ihrer charmanten, einfühlsamen und zugleich selbstironischen Art alle Anwesenden.
Zum Auftakt sprach die Autorin mit Prof. Dr. Raymond Voltz (Direktor des Zentrums für Palliativmedizin) und Erzsébet Endlein (ehrenamtliche Sterbe- und Trauerbegleiterin im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln und Vorständin von Endlich e.V.) über das sehr sensible Thema Abschiednehmen im Kontext von Palliativ und Hospiz. Dabei ging es um zentrale Fragen: Wie kann ein guter Abschied gelingen? Gibt es besondere Rituale? Und woher nehmen Begleitende in diesem Kontext ihre Kraft und Motivation?
Christine Westermann ist seit November 2024 Botschafterin des Vereins Endlich e.V. und des Palliativzentrums. Um sich in ihre Rolle als Botschafterin einzufühlen, absolvierte sie kürzlich eine „kleine“ Hospitanz auf der Palliativstation – ein Engagement, für das der Verein sehr dankbar ist.
Großer Erfolg für den guten Zweck
Dass das Auditorium der Fritz Thyssen Stiftung bis zum letzten Platz besetzt war, verbuchte Günter Zwilling, geschäftsführender Vorstand von Endlich e.V. und ehemaliger kaufmännischer Direktor der Uniklinik Köln als großen Erfolg für die erste öffentliche Lesung mit der neuen Vereins-Botschafterin. Er dankte Christine Westermann ausdrücklich für ihr Engagement und ihren Verzicht auf ein Honorar. Der vollständige Erlös aus den Eintrittsgeldern kommt dem Verein und damit auch der Unterstützung der Palliativ- und Hospizversorgung schwerstkranker Patientinnen und Patienten sowie ihrer Angehörigen im Palliativzentrum zu Gute.
Der Dank geht auch an die Fritz Thyssen Stiftung, die die Räumlichkeiten inklusive Technik, Service und Getränke kostenlos zur Verfügung stellte.
Fotos: Olaf Strecker
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Das Kölner Dreigestirn zu Besuch im Dr. Mildred Scheel Haus
„Ihr leistet hier tolle Arbeit“, war das Fazit von Jungfrau Marlies beim Besuch des Kölner Dreigestirns am vergangenen Freitag auf der Palliativstation des Dr. Mildred Scheel Hauses der Uniklinik Köln. Es war ein ganz besonderer Nachmittag für die Patient:innen, deren Angehörigen und die Mitarbeitenden des Palliativzentrums. Mit Prinz René I. (René Klöver), Bauer Michael (Michael Samm) und Jungfrau Marlis (Hendrik Emen) stellt erstmals in der Kölner Stadtgeschichte die Karnevalsgesellschaft StattGarde Colonia Ahoj e.V. das Kölner Dreigestirn und präsentiert damit das erste queere Dreigestirn, das unter dem Motto „FasteLOVEnd – wenn Dräum widder blöhe“ durch die Session führt.
Durch ihr nahbares Auftreten und ihre herzliche und authentische Art eroberten die Drei Jecken die Herzen der Anwesenden vom ersten Moment an. Sie nahmen sich Zeit für persönliche Gespräche mit den Patienten und Patientinnen und ihren Angehörigen, lachten mit ihnen, fanden aber auch Worte des Trosts, und zauberten ihnen beim Abschied ein Lächeln ins Gesicht. Es war deutlich spürbar, dass ihnen diese besonderen Begegnungen ebenso am Herzen liegen wie ihre Auftritte auf den großen Karnevalsbühnen. Sichtlich gerührt zeigten sie sich, als einer der Patienten ihnen eine eigens verfasste Ansprache „op Kölsch“ vortrug. Als Anerkennung erhielt er die Prinzennadel – eine Auszeichnung, die auch weitere Patienten an diesem Tag in Empfang nehmen durften
Prof. Raymond Voltz, Klinikdirektor des Zentrums für Palliativmedizin, Erzsébet Endlein und Günter Zwilling vom geschäftsführenden Vorstand des Vereins „Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V.“ bedankten sich ganz herzlich bei Prinz, Jungfrau und Bauer für diese Momente voll des Lebens auf der Palliativstation und waren sich einig, dass diese Tradition fest im Jahreskalender des Palliativzentrums der UK Köln verankert bleiben soll.
Foto: MedizinFotoKöln/D. Hensen
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Danke an die KG Ponyhof für die Unterstützung unserer Konzertreihe 2025 mit 5.000 EUR
Eine unserer Herzensangelegenheiten ist das Projekt „Kunst und Kultur im Dr. Mildred Scheel Haus“. Im Rahmen des Projekts veranstalten wir regelmäßig kleine Konzerte für unsere Patient:innen sowie deren Angehörige. Mittels der Konzerte wollen wir den Betroffenen Teilhabe am kulturellen Leben ermöglichen und kleine Auszeiten von der Erkrankung bieten.
Besonders erfreulich für uns: Die Konzertreihe 2025 ist bereits finanziell gesichert! Die KG Ponyhof hatte unser Projekt „Konzertreihe 2025“ für ihren „Kleinsten Weihnachtsmarkt der Stadt“ als Spendenprojekt ausgewählt. Dank der vielen Besucher:innen auf dem Weihnachtsmarkt konnte die KG Ponyhof eine Erlössumme von rund 93.000 EUR einbringen. Diese kommen nun den ausgewählten Spendenprojekten zugute. In diesem Zuge erhielt der Verein Endlich e.V. eine Spende von 5.000,00 EUR, die wir für unsere Konzertreihe einsetzen! Dafür danken wir der KG Ponyhof von ganzem Herzen und allen Ponys für ihr unglaubliches ehrenamtliches Engagement!
Die Konzertreihe ist bereits gestartet: Den Auftakt übernahm Musiker Stephan Schleiner bereits im Januar, am kommenden Montag, 10.2. geht es weiter mit dem Streicher-Duo Jakob Grabenhorst und Sofiia Savchuk, beide Musiker:innen der Hochschule für Musik und Tanz Köln/Aachen. Die Beiden werden uns auf ihren Streichinstrumenten ein wunderbares Programm bieten und auch die ein oder andere bekannte Melodie anstimmen.
Wir freuen uns auf ein tolles und abwechslungsreiches musikalisches Jahr 2025 im Dr. Mildred Scheel Haus, das ganz im Zeichen der Patient:innen und ihrer Angehörigen stehen wird und danken der KG Ponyhof für die großzügige Unterstützung und das Vertrauen in unsere Arbeit!
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20 Jahre Lehrstuhl Palliativmedizin an der UK Köln
Am 24. Januar 2025 feierte das Palliativzentrum der UK Köln „20 Jahre Lehrstuhl für Palliativmedizin an der Uniklinik Köln“. Die Jubiläumsfeier fand im Rahmen des Symposiums „Der Wert des Todes“ statt. Gemeinsam mit renommierten Expert:innen rückte Lehrstuhlinhaber Prof. Raymond Voltz ein gern verdrängtes Thema in den Mittelpunkt. In einer Gesellschaft, in der die „ewige Jugend“ glorifiziert wird, ist die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem „Value of Death“ wichtiger denn je.
Mit spannenden Vorträgen von: Dr. Libby Sallnow (University College London), Priv.-Doz. Dr. Julia Strupp (Zentrum für Palliativmedizin, Uniklinik Köln) und Priv.-Doz. Dr. Kerstin Kremeike (Zentrum für Palliativmedizin, Uniklinik Köln).
Anschließend diskutierten zum Thema Prof. Dr. Lena Ansmann, Prof. Dr. Jürgen Wolf, Prof. Dr. Holger Pfaff und Siri Quade.
Eröffnet wurde die Veranstaltung mit Grußworten von Prof. Dr. Thomas Langmann (Prodekan Med. Fakultät UK Köln) und Gerd Nettekoven (Deutsche Krebshilfe).
Weiteres Highlight der Veranstaltung: Die Verleihung des Heinz-Pichlmaier-Preises durch den Verein Endlich e.V. und das Palliativzentrum an zwei herausragende Nachwuchswissenschaftlerinnen:
Dr. Therese Tenge (UK Düsseldorf) und Franziska Schade (UK Hannover)
Besonders bewegend: Die Ehefrau von Prof. Pichlmaier übergab den beiden Preisträgerinnen ihre Urkunden höchspersönlich! Herzlichen Glückwunsch, liebe Dr. Theresa Tenge und liebe Franziska Schade!! Wir freuen uns zwei so engagierte junge Wissenschaftlerin auszeichnen zu können!! 💐🏆
📸 mfk Foto Uniklinik Köln: Dorothea Hensen / auf dem Foto von links nach recht: Prof. Raymond Voltz, Franziska Schade, Dr. Theresa Tenge, Dr. Pichlmaier-Adenauer, Günter Zwilling
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Viele Interessenten am Gemeinschaftsstand beim Lindenthaler Sommerfest
Auch in diesem Jahr war das Lindenthaler Sommerfest wieder ein voller Erfolg! An unserem Gemeinschaftsstand von Endlich e.V., dem Buddy-Projekt, der Caring Community Köln und dem Zentrum für Palliativmedizin tummelten sich viele Interessenten. Einige erkundigten sich nach einer ehrenamtlichen Mitarbeit im Buddy-Projekt, andere erfragten die verschiedenen Möglichkeiten der palliativen Versorgung oder berichteten berührend von ihren eigenen Erfahrungen im Dr. Mildred Scheel Haus. Wiederum andere ließen sich die ANIMOS, unsere Erinnerungs- und Trostkissen zeigen, die unsere Vorständlerin und Sterbe- und Trauerbegleiterin im Dr. Mildred Scheel Haus, Erzsébet Endlein angefertigt hat, oder aber beteiligten sich an unserer Malaktion „Was macht mich traurig? Was tröstet mich?“! Hierbei entstanden die tollsten Bilder.
Auch die Schülerinnen, Agnes und Nele, verbrachten einige Zeit am Stand und malten zum Thema. Die Resultate sind beeindruckend und zugleich berührend. Wir sind begeistert über das tolle Engagement und so viel Kreativität und sagen DANKE!
DANKE an alle, die uns am Stand besucht haben, Fragen gestellt und erzählt haben! DANKE aber auch an unsere Helfer:innen am Stand, die all dies erst möglich gemacht haben – ein tolles Wochenende mit vielen Eindrücken und spannenden Gesprächen!
Foto: Erzsébet Endlein / von links nach rechts Agnes und Nele
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Großzügige Spende der Kreissparkasse Köln für neue Gartenmöbel im Dr. Mildred Scheel Haus
Die Kreissparkasse Köln hat dem Verein Endlich. Palliativ & Hospiz e.V. eine großzügige Spende in Höhe von 2.500 Euro für neue Gartenmöbel im Patientengarten des Dr. Mildred Scheel Hauses überreicht. Die Spendenübergabe fand am vergangenen Dienstag im Garten des Dr. Mildred Scheel Hauses der UK Köln statt.
Elke Köppen und Johannes Boll vom geschäftsführenden Vorstand von Endlich e.V. sowie Prof. Dr. Raymond Voltz, Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln, nahmen den symbolischen Scheck von Wolfgang Eckert, Direktor der Kreissparkasse für die Direktion Köln, und Thomas Schröder, Leiter Filiale Mülheim Kreissparkasse Köln dankend entgegen.
„Wir freuen uns sehr über diese großzügige Geste, mit der wir einen Teil der Gartenmöbel finanzieren können“, sagte Schatzmeisterin Elke Köppen. „Der Garten ist ein besonderer Ort für unsere schwerstkranken Patient:innen und ihre Angehörigen. Hier können sie sich zurückziehen, Ruhe finden und gemeinsame Zeit verbringen, zum Beispiel bei unseren regelmäßig stattfindenden Gartenkonzerten.“
Die neuen Bänke und Tische sind bereits geliefert und ersetzen die alten, witterungsbedingt abgenutzten Gartenmöbel. Die Vertreter der Kreissparkasse nutzten die Gelegenheit, das neue Mobiliar zu begutachten und wählten eine Bank aus, an der ihre Spende mit einem kleinen Stiftungsschild sichtbar gemacht wird.
Die Kreissparkasse Köln unterstützt den Verein Endlich bereits seit vielen Jahren mit jährlichen Zuwendungen. Diese kontinuierliche Unterstützung, zusammen mit Spenden von Vereinsmitgliedern und anderen Förderern, ermöglicht es dem Verein, wichtige Projekte wie dieses im Sinne der schwerstkranken Patient:innen und ihrer Angehörigen im Palliativzentrum der Uniklinik Köln umzusetzen.
Foto: Christian Wittke, mfk, Uniklinik Köln/von links nach rechts: Thomas Schröder (Leiter Filiale Mülheim Kreissparkasse Köln), Prof. Dr. Raymond Voltz (Direktor des Zentrums für Palliativmedizin der Uniklinik Köln), Elke Köppen (Gf. Vorstand Endlich e.V.), Wolfgang Eckert (Direktor der Kreissparkasse für die Direktion Köln), Ina Veith (Leiterin Geschäftsstelle Endlich e.V.), Johannes Boll (Gf. Vorstand Endlich e.V.)
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FRISTVERLÄNGERUNG: Ausschreibung Pichlmaier-Preis 2025
Der Verein Endlich. Palliativ & Hospiz im Dr. Mildred Scheel Haus UK Köln e.V. und das Zentrum für Palliativmedizin der Uniklinik Köln verleihen in 2025 zum zweiten Mal den Heinz-Pichlmaier-Preis für junge Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler.
Der Preis dient im Sinne von Prof. Pichlmaier der Weiterentwicklung der Forschung in der Palliativ- und der Hospizversorgung in Deutschland und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses. Schwerpunkt der Arbeiten soll das Zusammenspiel von „Palliativ & Hospiz“ sein. Mit dem Preis sollen eine besondere Grundhaltung ausgezeichnet und eine Vorbildfunktion herausgestellt werden.
Prof. Dr. Dr. Heinz Pichlmaier hat sich große Verdienste um die Entwicklung der Hospizarbeit und Palliativmedizin in Deutschland erworben. Gemeinsam mit Dr. Ingeborg Jonen-Thielemann und Pfarrer Dr. Helmut Zielinski etablierte er als Direktor der Chirurgischen Universitätsklinik Köln die erste Palliativstation in der Bundesrepublik Deutschland.
Der Preis ist als Auszeichnung einzelner oder einer Gruppe von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern gedacht und setzt die Bewerbung mit einer Originalarbeit voraus, die in den letzten 12 Monaten vor der Ausschreibung bereits veröffentlicht oder zur Publikation angenommen wurde. Die Bewerberin oder der Bewerber bzw. die Forschungsgruppe muss Erstautorin oder Erstautor der Originalarbeit sein.
Kriterien für die Bewertung der Arbeiten sind die wissenschaftliche Originalität der Fragestellung, eine sehr gute methodische Qualität sowie eine hohe Relevanz für die Palliativversorgung und Hospizbegleitung.
Die Themen sollen die Relevanz sich gegenseitig ergänzender hospizlicher Begleitung und palliativer Versorgung deutlich machen. Die Arbeiten können sich auf die Erkrankten, ihre An- und Zugehörigen oder die Teams beziehen und alle Diagnosen und Settings untersuchen. Es können Arbeiten aller relevanten Disziplinen eingereicht werden.
Die Kandidatur für den Preis kann ausschließlich durch Eigenbewerbung erfolgen. Sofern der Beitrag bereits mit einem Preis ausgezeichnet oder für eine Preisbewerbung eingereicht wurde, ist dies zu vermerken.
Der Preis ist mit 3.000 € dotiert. Bewerben können sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die am Anfang ihrer wissenschaftlichen Karriere stehen.
Die Bewerbungsunterlagen sind in einer pdf Datei zusammengefasst als Anlage einer E-Mail an die Geschäftsstelle von Endlich. Palliativ & Hospiz e. V. zu richten (E-Mail: info@palliativ-hospiz-koeln.de). Bewirbt sich eine Gruppe, muss das Einverständnis aller Beteiligten vorliegen.
Der Abgabetermin für Bewerbungen (ursprünglich bis zum 31.10.2024) wurde verlängert bis zum 08.12.2024.
Der Preis wird am 24. Januar 2025 im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums verliehen, das anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des Lehrstuhls für Palliativmedizin der Universitätsklinik Köln im Dr. Mildred Scheel Haus stattfindet. Details hierzu folgen.
Hier der detallierte Ausschreibungstext.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
Foto: Prof. Dr. Dr. Heinz Pichlmaier, Foto: Uniklinik Köln
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