NOCH MAL LEBEN. Eine Ausstellung über das Sterben

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Noch Mal Leben

Um einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus weiter vorzubeugen, hat die Stadt Köln am 13. März 2020 beschlossen, dass ab Samstag, den 14. März u.a. die städtischen Museen geschlossen bleiben. Die Stadt Köln empfiehlt dringend den Trägern vergleichbarer Einrichtungen, sich dem anzuschließen. Vor diesem Hintergrund haben auch wir uns entschieden, die Ausstellung mit dem 14. März zu beenden.

Kaum etwas bewegt uns so sehr wie die Begegnung mit dem Tod. Doch kaum etwas geschieht heute so verborgen wie das Sterben. Der Fotograf Walter Schels und die Journalistin Beate Lakotta haben unheilbar kranke Menschen in ihren letzten Lebenswochen – zumeist im Hospiz – begleitet. Sie haben ihre Lebensgeschichten dokumentiert und sie kurz vor und kurz nach ihrem Tod fotografiert.

Was diese Menschen in ihrer letzten Lebensphase erlebt und empfunden haben, ist subjektiv und von unterschiedlichen Wahrnehmungen geprägt. Manche hatten mehr, manche weniger Zeit, ihr Leben noch einmal zu überdenken, Frieden zu schließen und zu hinterfragen: Was habe ich erlebt? Wie habe ich geliebt? Was bereue ich und worauf bin ich stolz? Was geschieht jetzt mit mir? Sie haben vor ihrem Tod nochmal gelebt, sind aufgelebt statt abzuwarten.

NOCH MAL LEBEN. Eine Ausstellung über das Sterben ist eine Gemeinschaftsinitiative und Teil des Projekts Caring Community Köln, das den gesellschaftlichen Umgang mit Sterben, Tod und Trauer stärken möchte. Sie zeigt anhand realer Lebensgeschichten, wie Menschen mit der Endlichkeit des Lebens umgehen. Wir möchten die Besucherinnen und Besucher mit den gezeigten Bildern und Geschichten berühren und zum Nachdenken anregen.

Wir danken allen Mitwirkenden, besonders den Ehrenamtlichen der Kölner Hospizdienste, die die Ausstellung während der gesamten Laufzeit betreuen.

Ausstellung

52 Schwarz-Weiß-Fotografien von Menschen vor und nach ihrem Tod mit begleitenden Texten

  •  26. Februar bis 20. März 2020
  •  Mo – Fr 16.30 bis 19.30 Uhr
  •  Sa – So 12.00 bis 19.30 Uhr
  • Altes Pfandhaus, Kartäuserwall 20, 50678 Köln
  • Eintritt frei

Bei Besuchen von Gruppen, z.B. Schulklassen, bitten wir vorab um eine Anmeldung, ggf. auch zur Vereinbarung abweichender Öffnungszeiten.

Vernissage

Mittwoch, 26. Februar 2020, 17.00 Uhr

  • Begrüßung durch die Veranstalter
  • Grußwort Elfi Scho-Antwerpes, Bürgermeisterin der Stadt Köln
  • Einführungsvortrag Pfarrer Dr. Traugott Roser, Professor für Praktische Theologie, Universität Münster
  • Eröffnungsworte Walter Schels (Fotograf) und Beate Lakotta (Journalistin), Hamburg
  • Musikalischer Rahmen: Johannes Kuchta (Gesang und Percussion) und Marcus Schinkel (Keyboard)

Hier geht es zum Festvortrag von Prof. Dr. Traugott Roser.

Die Veranstalter

Die Ausstellung wird von „Endlich“ für Caring Community Köln finanziell unterstützt.

Hier geht es zum Ausstellungsflyer.

Öffentliche Veranstaltungen im Rahmen der Ausstellung

Die Ausstellung wird durch verschiedene Veranstaltungen begleitet.

Hier geht es zum Begleitprogramm.

Hinweise zum Veranstaltungsort:

  • Bitte beachten Sie, dass es im Alten Pfandhaus keine barrierefreien Toiletten gibt. Wir möchten Sie zudem bitten, uns kurz Bescheid zu geben, wenn Sie mit dem Rollstuhl kommen, damit wir entsprechende Vorkehrungen treffen können.
  • Da der Parkplatz Alten Pfandhauses nur begrenzte Parkmöglichkeiten aufweist, bitten wir Sie auf die Parkhäuser in der Umgebung auszuweichen.

 

Foto: Walter Schels

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